Geschützt: Abflugbereit – Erneut zu Silvester in Kuba

31. Dezember 2013 | Posted in News | By

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Geschützt: Grandiose mexikanisch-argentinische Weihnachtsfeier

25. Dezember 2013 | Posted in News | By

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Geschützt: Preisschock in Belize City

21. Dezember 2013 | Posted in News | By

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Geschützt: Besuch aus Deutschland

15. Dezember 2013 | Posted in GUATEMALA, News | By

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Weihnachtsmarkt, Schneeballschlacht und Schlittschuhlaufen in Guatemala City

GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Juegos de Nieve. Schneespiele und Schneespaß in Zentralamerika

25. November 2013 | Posted in Capitals, Cities, GUATEMALA, News, NORTH AMERICA | By

Als ich mich heute früh in San Salvador mit dem Bus auf den Weg machte, hatte ich noch keine Ahnung, was mich im benachbarten Guatemala erwarten würde. Um 5 Uhr morgens hatte ich immerhin nochmal die Gelegenheit, San Salvador im schimmernden Sonnenaufgang bewundern zu dürfen, ehe die rasante Fahrt durch die schöne und gebirgige Landschaft begann.

EL SALVADOR / San Salvador - Auf dem Weg zum Busterminal am frühen morgen im Stadtviertel San Benito

EL SALVADOR / San Salvador – Auf dem Weg zum Busterminal am frühen morgen im Stadtviertel San Benito

Auf der kurvigen Strecke wurde man in Kombination mit dem ambitionierten Fahrstiel des Busfahrers derart hin- und hergeschleudert, dass mein Vordermann beim Schlafen sogar um Harresbreite auf dem Boden gelandet wäre. So wurde ich trotz kurzer Nacht wach gehalten und war glücklich, die bewundernswerte Umgebung auf der fünfstündigen Fahrt nicht verpasst zu haben.

GUATEMALA / Guatemala Ciudad - typischer Bus in Guatemala

GUATEMALA / Guatemala Ciudad – typischer Bus in Guatemala

Obwohl mir eine deutsche und amerikanische Globtrotterin (beide sind bereits zwischen 2 und 10 Jahren auf Weltreise) prophezeite, mich in Guatemalas Hauptstadt schnell langweilen zu werden, bin ich vom Gegenteil überzeugt! Bereits die Anfahrt mit dem Bus ermöglichte einen atemberaubenden Panoramablick über die gesamte, sehr weitläufige Stadt und gab mir schon einen tollen Vorgeschmack auf die Erlebnisse der nächsten Tage. Wie auch in San Salvador kamen wir zunächst an den luxuriösen Wohngegenden und Villen vorbei. Mit der Erfahrung aus San Salvador lies ich mich davon jedoch nicht mehr so schnell blenden und war diesmal weniger überrascht, dass das Stadtbild im Zentrum ein anderes (typisch lateinamerikanisches) war. Trotzdem fühlte ich mich bereits bei der Anreise wie auf einer Tour durch einen riesigen Freizeitpark, da vieles spielerisch bunt und verschnörkelt wirkte.

GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Zwar ist es etwas bewölkt, doch pessimistischerweise gleich so viele Regenschirme aufzuhängen ist eindeutig übertrieben

GUATEMALA / Guatemala Ciudad – Zwar ist es etwas bewölkt, doch pessimistischerweise gleich so viele Regenschirme aufzuhängen ist eindeutig übertrieben

Am Busterminal angekommen war ich mittlerweile routinierter und suchte gleich die benachbarte Tankstelle auf, um mir ein paar guatemaltekische Quetzals (nichts zu Essen! So lautet nur die Währung) zu besorgen und zu wechseln. Während mein Vordermann in 100-GTQ-Schritten mehrmals Geld abhob, war ich froh, dass die Begrenzung scheinbar nur für seine Visa-Karte galt und nicht etwa am Geldautomat lag. Meine 100er-Banknoten (entspricht 12,50 US$) lies ich auch gleich kleiner wechseln, ehe der Gastwirt wie in San Salvador wieder die gesamte Nachbarschaft nach Wechselgeld abklappern muss. Mit einem dicken Bündel Geld (dummerweise zusammen getackert! Wer macht denn so etwas?!) zwängte ich mich in den vollen Bus und war erstaunt über den reibungslosen Ablauf und das übersichtliche Verkehrssystem. Während die Busfahrt in San Salvador regelmäßig eine nervige und lange Prozesdur (eine Stunde um vom gehobenen Wohnviertel San Benito ins Stadtzentrum zu kommen) war, ging es hier mit extra Busspuren zügig voran. Im Stadtzentrum angekommen, war auch das Hotel durch die praktische Nummerierung der Straßen und Avenidas leicht zu finden.

GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Da sind sie wieder: Meine Lieblingsverkäufer mit frischem Obst zum Spottpreis.

GUATEMALA / Guatemala Ciudad – Da sind sie wieder: Meine Lieblingsverkäufer mit frischem Obst zum Spottpreis.

Gefreut habe ich mich insbesondere über die vielen Obstverkäufer und schlug an jeder Ecke erneut zu. Für gerade mal 5 Quetzals (ca. 60 Eurocent) gab es eine riesige Tüte mit frischem Obst (Ananas, Papaya, Gurken, Melonen, etc.). Nachdem mein Gepäck im Hotelzimmer verstaut war, machte ich mich daher sofort auf den Weg für ein Mittagessen.
Als ich zum zweiten mal von der gleichen Telefonverkäuferin auf ihr tolles Angebot angesprochen wurde, übte ich mein Spanisch, indem ich ihr erklärte, warum ich im Urlaub und insbesondere in Guatemala kein noch so günstiges Handy (12 Dollar mit 130 Freiminuten) benötige. Daraufhin bekam ich von ihr überraschend einen Lutscher geschenkt und sollte ihr „du hast schöne Augen“ auf deutsch übersetzen. Verwundert über die skurrile Situation, verabschiedete ich mich freundlich, um die Innenstadt zu erkunden.

GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Mein erster Eindruck auf der Toilette des Busbahnhofs: Selbst die Seife wird hier angekettet

GUATEMALA / Guatemala Ciudad – Mein erster Eindruck auf der Toilette des Busbahnhofs: Selbst die Seife wird hier angekettet

GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Die Essensstände reihen sich in den Straßen eng aneinander und laden für 50 Euro-Cent zu einem herzhaften Snack ein

GUATEMALA / Guatemala Ciudad – Die Essensstände reihen sich in den Straßen eng aneinander und laden für 50 Euro-Cent zu einem herzhaften Snack ein

GUATEMALA / Guatemala Ciudad - An den Straßenständen ist alles zu haben, was man so für den Alltag braucht...

GUATEMALA / Guatemala Ciudad – An den Straßenständen ist alles zu haben, was man so für den Alltag braucht…

GUATEMALA / Guatemala Ciudad - In so manchem Kleidungsgeschäft fällt die Suche nach der passenden Größe nicht besonders leicht

GUATEMALA / Guatemala Ciudad – In so manchem Kleidungsgeschäft fällt die Suche nach der passenden Größe nicht besonders leicht

GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Traditionelle Kleidung ist hier noch sehr verbreitet

GUATEMALA / Guatemala Ciudad – Traditionelle Kleidung ist hier noch sehr verbreitet

Obwohl ich nur 240 km von El Salvador aus weiterreiste, kommt mir die Kultur und das Aussehen der Einwohner hier ganz anders vor. Insbesondere habe ich das Gefühl, dass hier alle anderthalb Köpfe kleiner sind. Insbesondere die Frauen unterscheiden sich in ihrer Größe häufig nicht mehr besonders von ihren Kindern. Kinder rennen hingegen überall reichlich herum, um so manches Hausmütterchen zog gleich vier bis fünf Kinder hinter sich her. Auch stillende Mütter sitzen hier an jeder Ecke oder säugen ihr Baby sogar während dem Einkaufen oder Vorbeilaufen in der sehr lebendigen Einkaufsstraße.

GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Der gutgelaunte Mario verkauft den Kindern seine ominösen Pillen

GUATEMALA / Guatemala Ciudad – Der gutgelaunte Mario verkauft den Kindern seine ominösen Pillen

Trotz dem vielen Trubel in der kilometerlangen Shoppingmeile und Marktstraßen, geht es hier stressfreier als in deutschen Einkaufsstraßen (insb. im Vergleich zur Frankfurter My Zeil) zu und alle paar hundert Meter ziehen Entertainer ein großes Publikum an.

GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Der meiste Schnee ist leider bereit getaut; nur auf den Bäumen blieb noch etwas übrig...

GUATEMALA / Guatemala Ciudad – Der meiste Schnee ist leider bereit getaut; nur auf den Bäumen blieb noch etwas übrig…

Richtig überrascht war ich jedoch vor der Kathedrale! Hier erwartete mich unverhofft ein großer, stimmungsvoller Weihnachtsmarkt. Und erneut kam ich mir wie in einem riesigen Freizeitpark vor! Neben einer Tanzbühne mit vielen Zuschauer, einer Rundfahrt im Trecker und vielen weihnachtlich geschmückten Palmen und amerikanischen Weihnachtsliedern, war ein großes Schneeareal ein besonderes Highlight. Hier tobten sich Familien mit ihren kleinen Kindern bei einer Schneeballschlacht aus, mitten im 26 Grad warmen Guatemala.

GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Juegos de Nieve. Schneespiele und Schneespaß in Zentralamerika

GUATEMALA / Guatemala Ciudad – Juegos de Nieve. Schneespiele und Schneespaß in Zentralamerika

Auch die künstlichen Tannenbäume wurden liebevoll in weise Schneewatte eingehüllt. Ein paar Meter weiter staunte ich nicht schlecht, als ich die Eisbahn entdeckte. Mitten im Sommer (so fühlt es sich hier jedenfalls an!) zu Weihnachtsmusik mit den halbsogroßen Guatemalanern Schlittschuh zu laufen… das hätte ich heute morgen zumindest noch nicht erwartet! Und der ganze Spaß war sogar kostenlos. Nur eine ordentliche Geduld musste man aufbringen, da das organisatorische Talent eindeutig nicht zu den guatemaltekischen Stärken gehört. Während sich die Einheimischen am Rand der Eisbahn entlang taumelten, war die Eisfläche im Inneren hingegen spiegelglatt und unverbraucht.

GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Ein Foto mit dem Weihnachtsmann. Während es

GUATEMALA / Guatemala Ciudad – Ein Foto mit dem Weihnachtsmann. Während es „draußen“ 28 Grad heiß ist, trägt der bedachte Baum sogar Schnee…

GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Immerhin die Eisbahn ist recht authentisch und lädt zu einer Runde Schlittschuhlaufen vor der Catedral de Guatemala ein.

GUATEMALA / Guatemala Ciudad – Immerhin die Eisbahn ist recht authentisch und lädt zu einer Runde Schlittschuhlaufen vor der Catedral de Guatemala ein.

Bei dem starken Sonnenschein entstanden jedoch tiefe Pfützen und so wurde es für manchen Ungeübten zu einem sehr feuchten Erlebnis. Abwechslung boten weitere Hüpfburgen, Rodelbahnen und unzählig viele Essensstände. Eine Organisatorin sagte mir, dieses Event wird jedes Jahr ausgerichtet und dauert circa 30 Tage. Ein Spaß für jeden, der in der Vorweihnachtszeit hier zufällig vorbei kommen sollte!

 
1 - EL SALVADOR / San Salvador - Auf dem Weg zum Busterminal am frühen morgen im Stadtviertel San Benito
2 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Ein See inmitten der hügeligen Landschaft nahe der Grenze zu El Salvador
3 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Die farbenfrohen Busse in Guatemala
4 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Mein erster Eindruck auf der Toilette des Busbahnhofs: Selbst die Seife wird hier angekettet
5 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Zwar ist es etwas bewölkt, doch pessimistischerweise gleich so viele Regenschrime aufzuhängen ist eindeutig übertrieben
6 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Da sind sie wieder: Meine Lieblingsverkäufer mit frischem Obst zum Spottpreis.
7 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Die Chips fallen hier etwas größer aus und werden mit Guacamole beschmiert
8 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Die Essensstände reihen sich in den Straßen eng aneinander und laden für 50 Euro-Cent zu einem herzhaften Snack ein
9 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Traditionelle Kleidung ist hier noch sehr verbreitet
10 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - An den Straßenständen ist alles zu haben, was man so für den Alltag braucht...
11 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - In so manchem Kleidungsgeschäft fällt die Suche nach der passenden Größe nicht besonders leicht
12 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad
13 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad
14 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Auch die kleinen sind hier mit Hüten interessant bekleidet.
15 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Obstverkäuferinnen begegnen einem hier an jeder Ecke
16 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Iglesia de San Francisco
17 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Eine Einheimische in traditioneller Kleidung
18 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Iglesia de San Francisco
19 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Zuckerwatteverkäufer sind hier keine Seltenheit
20 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Mario verkauft den Kindern seine ominösen Pillen
21 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Edificio de Correos (Postamt)
22 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Juegos de Nieve. Schneespiele und Schneespa? in Zentralamerika
23 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Eine kleine Schneepiste auf dem Weihnachtsmarkt
24 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Mit dem Trekker über den Weihnachtsmarkt
25 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Eine große Bühne vor der Catedral de Guatemala bietet Gelegenheit zu einem Tänzchen
26 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Eine große Bühne vor der Catedral de Guatemala bietet Gelegenheit zu einem Tänzchen
27 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Der Weihnachtsmarkt gleicht eher einem großen Freizeitpark
28 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Weihnachten in Guatemala. Naja, Winterstiefel sehen anders aus und der Tannenbaum neben der Palme und bei 28 Grad bringt das heimische Weihnachtsgefühl auch nicht näher.
29 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Ein Foto mit dem Weihnachtsmann. Während es "draußen" 28 Grad heiß ist, trägt der bedachte Baum sogar Schnee...
30 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Der meiste Schnee ist leider bereit getaut; nur auf den Bäumen blieb noch etwas übrig...
31 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Auch ohne Schnee lässt es sich hier rodeln.
32 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Immerhin die Eisbahn ist recht authentisch und lädt zu einer Runde Schlittschuhlaufen vor der Catedral de Guatemala ein.
33 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Eisvergnügen im heißen Zentralamerika
34 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Die meisten Eisläufer hangeln sich jedoch bevorzugt an der Bande entlang
35 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Der Nationalpalast
36 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Streetart
37 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Streetart
38 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Hm, die Farbe reichte scheinbar nicht für beide Türen
39 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad
40 - GUATEMALA / Guatemala Ciudad - Streetart

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Tag 74 – Abschied von meiner Gastfamilie in Leon

12. November 2013 | Posted in News, NICARAGUA | By

Nach fünf Wochen in Nicaraguas ehemaliger Hauptstadt Leon wird es Zeit aufzubrechen und etwas Neues kennenzulernen. Der vergangene Wochenendausflug in die ca. 2 Stunden entfernte Stadt Esteli war ein richtiger Genuss. Durch die Höhenlage von 840m ü.M. waren die Temperaturen dort sehr angenehm und erträglich, während Leon wie eine finnische Dampfsauna wirkt. Ein riesen Spaß war es auch, mit Marianella zu tauschen und mich selbst hinters Steuer zu setzen. Statt mit 60kmh herumzutuckern, brachte es der Jepp dann doch noch auf 120kmh und meine Langeweile war verflogen. Aus Marianellas Idee, auf dem Beifahrersitz etwas schlafen zu können, wurde jedoch nichts, denn sie wurde sichtlich nervös und schrie dauernd etwas von Kindern, Kühen, Schlaglöchern, Unfallstatistiken, durchgezogenen Linien, Gegenverkehr und anderen Gefahren.
Auch ihre Schwiegermutter wies mich gelegentlich auf Geschwindigkeitsbegrenzungen hin und dass das nicaraguanische Gesetz und auch für Ausländer gelte. Nach einer Zeit gaben sich meine Mitfahrerinnen jedoch damit ab und ich durfte sie auch auf den weiteren Touren durch die Gegend chauffieren.

Der Ausflug nach Esteli machte mir jedoch bewusst, dass ich schnellstmöglich in eine Stadt mit angenehmeren Klima ziehen sollte. Bevor es jedoch weitergeht, werde ich zunächst die nahegelegenen Vulkane besichtigen. So buchte ich gerade eben einen 2-Tages-Trip für Nicaraguas höchsten Vulkan San Christobal (1745m). Die Empfehlung, mindestens 7 Liter Wasser mitzuschleppen, lässt nicht auf eine entspannte Bergtour hoffen. Auch die Uhrzeiten (morgen geht’s um 6 Uhr los, übermorgen um 4 Uhr nachts) sind nicht gerade zum Ausschlafen gedacht.
Trotzdem freue ich mich schon auf den Ausflug und werde am Freitag gleich die nächste 2-Tages-Tour zum Vulkan Telica (1061m) unternehmen.
Am Sonntag steht dann das Vulcano-Boarding auf dem Vulkan Cerro Negro (728m) an, ehe es am Montag weiter nach Managua – Nicaraguas Hauptstadt – geht.

Zu gern hätte ich zuvor noch zwei gute Freunde aus Wiesbaden im benachbarten Honduras besucht, die im Rahmen einer Kreuzfahrt gerade von Insel zu Insel hopsen. Doch mit deren Reisetempo durch Mexiko, Beliz und Honduras kann ich aktuell leider nicht mithalten, da die Überlandfahrten hier wesentlich mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Umso mehr freue ich mich über den Besuch eines guten Freundes aus meiner Freiburger Studienzeit. Das gemeinsame Spektakel in Kolumbien/Ecuador mit meinem gestohlenen Reisepass scheint er mittlerweile vergessen zu haben und traut sich ein neues Abenteuer mit Berni in Guatemala zu! 🙂

Grund für mich, spätestens am 27. November in Guatemalas Hauptstadt zu sein. Bei den vielen Warnungen und Berichten über die organisierte Kriminalität und Banden, die sich auf das Ausrauben von Reisebussen spezialisiert haben, hoffe ich, dass mein Gepäck ebenfalls ankommen wird. Andererseits habe ich mein Notebook und meine Kamera in den vergangenen fünf Wochen nicht vermisst und reise daher mittlerweile sehr entspannt 🙂

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Tag 63 – Unser Wohnviertel steht im Rauch

NICARAGUA / LEON - Insektenbekämpfung im gesamten Wohnviertel zur Eindämmung der Dengue-Epedemie

2. November 2013 | Posted in Cities, NICARAGUA | By

NICARAGUA / LEON - Insektenbekämpfung im gesamten Wohnviertel zur Eindämmung der Dengue-Epedemie

NICARAGUA / LEON – Insektenbekämpfung im gesamten Wohnviertel zur Eindämmung der Dengue-Epedemie

Heute war eine super Gelegenheit die Nachbarschaft der gesamten „Zone“ kennenzulernen. Eigentlich wollte ich gemütlich ausschlafen, als Gastmutter Marianella hektisch an meine Tür klopfte, irgendetwas von Fuminar/Rauch und „2 Minutos“ rief und das ich meine Wertsachen packen solle. Draußen vor dem Haus stand auch bereits die gesamte Nachbarschaft mit ihren Wertsachen oder zitternden Haustieren unter dem Arm, während eine Ecke weiter ein paar Jungs mit Insektenvernichtungsspray das gesamte Wohnviertel in eine Rauchwolke einhüllten. Nachdem was ich bislang alles über die Situation und jüngste Geschichte Nicaraguas gehört habe, bezweifle ich, dass das Zeugs gesund für die Anwohner ist, doch die Eindämmung der aktuellen Dengue-Epedemie hat wohl Vorrang. Über die anhaltende Ausbreitung von Dengue in Mittelamerika berichten nicht nur die hiesigen Fernsehsender, sondern mittlerweile bereits deutsche Medien, wie gestern bspw. der Artikel auf Spiegel Online.

NICARAGUA / LEON - Insektenbekämpfung im gesamten Wohnviertel zur Eindämmung der Dengue-Epedemie

NICARAGUA / LEON – Insektenbekämpfung im gesamten Wohnviertel zur Eindämmung der Dengue-Epedemie

In Nicaragua haben sich mit der neuen Dengue-Variante wohl schon über 2000 Personen infiziert und die ersten Todesfälle wurde bereits berichtet. Im benachbarten Honduras haben sich sogar über 15 000 Menschen mit dem durch Mosquitos übertragenen Fieber angesteckt. Da es keine Impfung gegen Dengue gibt, bleibt leider nur die Prävention mittels Mosquito-Spray wie sie mit der heutigen Ausräucherung der Wohnhäuser sogar im großen Stil betrieben wurde. Obwohl ich seit dem Dengue- und Malaria-Risikogebiet Haiti auf lästige Mückensprays verzichtete, kaufte ich mir hier gestern vorsorglich doch eine neue Dose (ist hier mit gerade mal 4 Euro sogar recht billig!). Gemessen an den zahlreichen Mückenstichen, überzeugte mich die Wirkung jedoch nicht. Alternative Produkte gab es leider eh nicht. Daher fragte ich meine Spanischlehrerin neugierig, wie die Nicaraguaner mit Dengue umgehen. Auch für die Einheimischen stellt das klassische Dengue und insb. die aktuelle Dengue-Variante ein Risiko dar.

NICARAGUA / LEON - Die Nachbarschaft

NICARAGUA / LEON – Die Nachbarschaft

Statt Repellents glaubt sie jedoch, dass Mücken auch andere chemische Produkte wie Hautcreme oder Parfüm meiden. Mein Versuch mit Sonnencreme und Repellent beeindruckte die Mosquitos in meinem Haus jedoch scheinbar nicht. Ich bin gespannt, ob die heutige Nebelaktion eine Wirkung hat. In den Räumen riecht man Stunden nach dem Einräuchern immer noch das Insektenmittel. Einige Nachbarn stehen daher immer noch vor ihren Häusern herum. Stinksauer war ich allerdings drei Stunden später, als die Bande mit ihren „Nebelmaschienen“ in meinem Lieblingsrestaurant die Luft verpesteten und sich der Chemiecocktail auf meinem Essen setzte.

Daher kam Rudolphs Einladung gerade passend, gemeinsam einen Abstecher in die Stadt zu unternehmen. Der geschiedene Ehemann meiner Gastmutter besucht hier jedes Wochenende seinen Sohn. Typischerweise gibt es dann auch immer einen gemeinsamen Video-Nachmittag. Die zahlreichen DVD-Straßen-Verkaufsstände bieten dazu für nur 20 Cordoba (60 Euro-Cent) die neusten Kinofilme an. Als mir Rudolph auf der Fahrt zu seinem DVD-Verkäufer erklärte, dass er Jura-Professor für Menschenrechte an der hießigen Universität sei, konnte ich über diese Kombination (Filmpiraterie vs. Jura-Prof) nur schmunzeln. Hier in Nicaragua gibt es eben keine GEMA, GEZ & Co.

NICARAGUA / LEON - Mittagessen in der Markthalle

NICARAGUA / LEON – Mittagessen in der Markthalle

Auf dem Markt fand ich dafür zugleich die Gelegenheit, mein entgangenes Mittagessen nachzuholen, ohne erneut von den Fuzzis mit deren Chemiecocktail aus Insektenvernichtungsmittel gestört zu werden. Wieder zuhause angekommen und den Filmabend mit Spanisch-Untertitel als „Lerneinheit“ verbucht, läuft mittlerweile zum dritten Mal ein Karnevalls-Übungs-Umzug mit viel Trommelwirbel vor der Haustüre vorbei. Langweilig wird es hier nie 😉

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Empfehlung! Spanisch lernen in Leon/Nicaragua

NICARAGUA/Leon - Spanisch Unterricht - Klassenräume

10. Oktober 2013 | Posted in Recommendation | By

Jean-Martins Empfehlung, mit dem Sprachunterricht in Nicaragua zu beginnen, war Gold wert! Leon (Nicaragua) ist der perfekte Ort, um gemütlich und preiswert Spanisch und Salsa zu lernen. Nachdem ich mich vor Ort bei einigen Spanisch-Schulen erkundigte, entschied ich mich letztlich für die La Isla Foundation, eine NGO, die unter anderem auch Spanisch-, Portugisisch-, Englisch-, Salsa-, Bachata-, Zumba- und Yogaunterricht gibt oder vermittelt. Mit einem großen Repertoire an jungen, ambitionierten Lehrerinnen und Lehrer lassen sich die Unterrichtsstunden hier ganz flexibel und spontan buchen. Für 6 US$ für eine Privatstunde Spanisch oder 30 US$ für 4h Salsa ist das ein super und sehr lohnendes Angebot. Auch die Unterbringung in einer Familie ist bei rechtzeitiger Anfrage für 50 US$ je Woche (7 Tage) möglich. Die Foundation vermittelt auch Schlafplätze in den Wohnräumen der Salsaschule für 33 US$ je Woche (7 Tage). Andernfalls gibt es in Leon eine Vielzahl Hotels und Hostals, die Mehrbettzimmer für 6 bis 8 US$ und private Zimmer für 10 bis 25 US$ anbieten und trotz kleinem Preis in einem top-gepflegtem Zustand (Dienstleistung ist in Nicaragua billig) sind. Im Vergleich zu den im Internet häufig zu findenden Pauschalangeboten mit Preisen von mehreren hundert Euro, kommt man mit der individuellen Tour damit viel günstiger davon und ist zudem noch wesentlich flexibler. Die Lehrer/innen sind alle sehr professionel und unterrichten in der Regel hauptberuflich und „mit System“. Um mir einen Überblick zu verschaffen, entschied ich mich dazu, jeden Tag zwei Stunden mit einer/m anderen Lehrer/in zu üben, was problemlos möglich ist. Selbst wenn mal etwas dazwischen kommt, ist durch die Vielzahl der Lehrer/innen recht schnell ein Wechsel möglich. Da die La Isla Foundation zugleich viele gemeinnützige Projekte betreibt, treiben sich in der „Schule“ auch sehr viele ehrenamtliche Helfer aus aller Welt herum und organisieren unter anderem auch immer wieder Events wie ein Oktoberfest, Halloweenabend, einen Poolday, eine Scary Movie Night oder anderes. Ein großes Regal an Spanisch-Lehrbüchern lädt andernfalls auch zum Selbststudium in einer der zahlreichen Hängematten am Pool der Schule ein. Das kann allerdings beim Lernen auch ganz schön demotivierend sein, wenn man die anderen Gäste gemütlich im Pool planschen oder in den Hängematte räkeln sieht 😉 Für eine Abkühlung bei der drückenden Nachmittagshitze ist der Pool jedoch genau das richtige und belebt, um sich wieder erfrischt ans Spanisch-Lernen zu setzen.

NICARAGUA/Leon - Spanisch Unterricht

NICARAGUA/Leon – Spanisch Unterricht

Selbstverständlich gibt es zahlreiche weitere Gelegenheiten, in Leon Spanisch zu lernen. U.a. gibt es folgende Anbieter, die gleich ein Block weiter anzutreffen sind:

 

Kontaktmöglichkeit

Zwar ist bei der enormen Flexibilität der Spanisch-Schule nicht erforderlich, sich vorab festzulegen, doch wer sich zwecks Sprachurlaub gerne informieren möchte, kann dies bspw. über die Adresse www.laislafoundation.org oder per Mail an Nazarena (naza@laislafoundation.org). Naza, die Direktorin der Schule, ist super freundlich und besuchte bereits einige europäische Länder, womit sie u.a. sogar sehr gut deutsch spricht.

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Tag 40 – Spanisch und Salsa-Unterricht in Leon

Spanisch-Unterricht in Leon/Nicaragua

9. Oktober 2013 | Posted in News, NICARAGUA | By

Die gestrige Salsa-Privatstunde hat richtig Spaß gemacht. Zwar kenne ich durch den Frankfurter Ruedakurs und meine gelegentlichen Besuche im Orange Peel bereits einige kubanische Salsa-Figuren, doch das magere Salsa-Cubana-Wissen ist noch stark ausbaufähig. Den langjährig gelernten und sehr liebgewonnenen, geradlinigen New York Style zu vergessen, fällt mir hingegen nicht leicht. Doch meine 18-jährige Salsa-Lehrerin ermahnt mich gnadenlos, wenn ich doch wieder mal versuche, eine „nicht-existierende“ Figur einzubauen. Am Schluss der ersten Salsa-Stunde freute es mich jedoch, von ihr zu einem Extra-Tänzchen im New York Style aufgefordert zu werden.

NICARAGUA/Leon - Salsa Unterricht

NICARAGUA/Leon – Salsa Unterricht

Zum Spanisch-Unterricht wird das in den kommenden Tagen/Wochen der passende Ausgleich sein. Für gerade mal 33$ pro Woche ist sogar die Unterkunft direkt in der Salsa-Schule möglich. Allerdings fühle ich mich in der geselligen Touri-Gegend besser und zentraler aufgehoben und ziehe damit zunächst noch nicht um. Bei der Spanisch-Schule habe ich mich allerdings nach einer Unterkunft bei einer einheimischen Familie erkundigt. Leider sind zur Zeit so kurzfristig keine Plätze frei, doch ich bleibe zumindest auf der Warteliste. Für 50$ pro Woche ist auch das ein tolles Angebot und hilft sicherlich, das gelernte Spanisch täglich zu üben und dabei besser einzuprägen.

NICARAGUA/Leon - Spanisch Unterricht

NICARAGUA/Leon – Spanisch Unterricht

Die ersten beiden Spanisch-Stunden waren hingegen sehr herausfordernd. Obwohl ich mit dem aktuellen Wissen, kaum komplette Sätze bilden kann, lies meine junge aber sehr professionelle Spanisch-Lehrerin nicht locker, mich mit vielen Fragen zum Gespräch aufzufordern. Danach folgte ein sehr trockener Ausflug in die Grammatik, um im Turbo-Durchlauf das Bilden neun verschiedener Zeitformen kennenzulernen. So schnell lässt sich das leider nicht lernen und erfordert die nächsten Abende sicherlich noch einiges an Fleiß.

NICARAGUA/Leon - Spanisch Unterricht - Klassenräume

NICARAGUA/Leon – Spanisch Unterricht – Klassenräume

Umso ruhiger wird es damit sicherlich auf meinem Reiseblog werden, auch wenn die Tage in Leon mit dem Spanisch-Stammtisch, einem Oktoberfest, verschiedenen Ausflügen und vielen Bekanntschaften mit anderen Touris weiterhin recht erlebnisreich bleiben werden. Insbesondere begegnen mir hier täglich sehr viele individualreisende Australier. Die meisten Australier, die ich interessiert nach der Dauer und Route ihrer Reise fragte, planen eine mindestens acht- bis zwölfmonatige Tour durch Lateinamerika. So muss es sein!!!

Das kleine Hauskätzchen hat meine Spanisch-Notitzen zum Fressen gern!

Das kleine Hauskätzchen hat meine Spanisch-Notitzen zum Fressen gern!

Und ich stelle erneut fest, dass ich recht spät mit der Umsetzung meiner Reise begonnen habe und bin immer wieder ganz neidisch auf die tollen Erlebnisse, von denen ich dabei erzählt bekomme. Damit würde ich am liebsten selbst wieder loslegen, doch etwas mehr Durchhaltevermögen beim Lernen ist wohl leider erforderlich. Insbesondere nachdem mir das kleine, verspielte Hauskätzchen meine bisherigen Spanisch-Mitschriebe zerfetzte. Das Ärgern der am Boden umherumkriechenden Schildkröte war wohl zu langweilig.

Kätzchen auf der Jagd nach der Hausschildkröte

Kätzchen auf der Jagd nach der Hausschildkröte

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Tag 39 – Nicaragua / Leon

8. Oktober 2013 | Posted in News, NICARAGUA | By

Der gestrige Abend verlief ruhiger als gewollt. So lebhaft die Kleinstadt tagsüber auch ist, abends ist Leon bereits um 20Uhr wie leergefegt. Bis auf das vor jedem zweiten Haus sitzenden Sicherheitspersonal war ich fast die einzige Person auf der Straße. Zwar hatten einige Kneipen und Bars im Zentrum geöffnet, doch maximal zwei bis drei Gäste. Im der Touri-Bar, dem Volcano Cafe, traf ich letztlich eine Gruppe Australier. Das Salsa-Angebot fällt hier leider bescheidener aus als in vielen Städten Deutschlands. Gelegenheit zum Tanzen gibt es hier leider nur donnerstags. Für mich Grund genug, gleich heute ersatzweise die erste Privatstunde zu buchen. Mit 10 US$ ist das so günstig wie zu Studienzeiten bei Anne & Anichi in Freiburg. Sofern es mir gefällt, wird es nicht die letzte Stunde bleiben und der Preis damit sogar auf 7.50 Dollar pro Stunde fallen. Generell ist hier alles sehr billig und preiswert. Ein großes Mittagsessen mit Reis, Gemüse und wahlweise Puten- oder Rindfleisch kostet gerade mal 2,50 Euro. Begeistert war ich zudem, hier wieder die in Kolumbien so lieb gewonnenen, leckeren Frucht- und Milchshakes zu finden. Jedoch war es ein fataler Fehler, gleich einen Euro dafür zu bezahlen, denn kurz darauf hatte ich einen 1,5 Liter Bottich vor mir stehen.
Einige Meter weiter, kam ich zufällig am historischen Revolutions-Museum vorbei. Für 30 C$ (1 Euro) bekam ich nicht nur die Ausstellungsräume zu sehen, sondern zugleich eine Führung über das Wellblechdach mit schönem Ausblick auf den Parque Central de Leon und der angrenzenden Catedral de Leon. Die benachbarte Kathedrale besichtigte ich gleich im Anschluss. Für 50 C$ brachte uns ein junges Mädchen auf das Dach der Kathedrale und kündigte anschließend an, uns in 15 Minuten hier wieder abzuholen – eine seltsame Situation plötzlich auf einem gewölbten Kirchendach herum laufen zu dürfen, ohne Geländer, Absicherung oder sonstige Sicherheitsvorkehrungen aber dafür einige Stolpersteien. In Nicaragua läuft so etwas eben noch unbürokratisch und einfach ab! Mir sollte es recht sein, den tollen Ausblick auf die Stadt und Vulkane am Horizont genießen zu dürfen. Für weitere 50C$ gab es eine weitere, recht unspektakuläre Führung durch die leeren Kellergewölbe der Kathedrale. Darauf kann man jedoch getrost verzichten ohne etwas zu verpassen.
Auch mit einer Spanisch-Schule wurde ich mittlerweile fündig und werde gleich morgen früh mit dem Unterricht starten, ehe die heiße Mittagssonne das Lernen nur unnötig erschwert. Der erneute Jetlag von zwei Stunden, lässt mich momentan ohnehin bereits um 6 Uhr morgens wach sein und die Zeit damit sinnvoll gestalten.

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