Tag 22 – ¡Adios Hispaniola!

21. September 2013 | Posted in CARIBIC, DOMINICAN REPUBLIC, News, Summary | By

Die vergangenen zwei Wochen in der Dominikanischen Republik und Haiti vergingen wie im Flug und waren eindeutig zu kurz. Da die Flüge in der Regel vorab günstiger zu buchen sind und ich zudem ein Weiterreiseticket für den Grenzübergang benötigte, musste ich zuhause bereits abschätzen, wie lange es mir hier wohl gefallen würde und wann die Reise weiter nach Fort Lauderdale gehen soll.

In 13 Tagen versuchte ich daher Eindrücke verschiedener Regionen der Insel zu gewinnen und besuchte auf der Insel insgesamt 13 Orte und legte dabei über 1700 km mit dem Bus und über 100 km zu Fuß zurück:

(A) Punta Cana / Playa Bavaro
(G) Santo Domingo / Colonial Zone
(C) Port-au-Prince / Carrefour / Petion-Ville / Haiti-Anreise
(D) Sanchez / Las Terrenas / Cap Bonita / El Limon / Samana
(E) Puerto Plata
(F) Santiago de los Caballeros

Bei so vielen Erlebnissen und Eindrücken in kurzer Zeit gelang es mir leider kaum, zu jeder Station etwas zu berichten. Insbesondere den „Rückstand“ der vier Internet- und Notebooklosen Tage in Haiti ist unaufholbar 😉 Trotzdem werde ich weiterhin versuche, auch online „am Ball zu bleiben“, um die gemachten Erfahrungen zu einem „Online-Reiseführer light“ mit vielen Bildern und nützlichen Informationen (siehe ABOUT) auszubauen.

Die mehrstündigen Busfahrten habe ich jedoch dazu genutzt, Fotos aus Haiti zu selektieren und zu kommentieren. Daher bin ich zuversichtlich in Kürze einige Stories hierzu nachliefern zu können.

READ MORE

Tag 22 – Fünf Stunden Rumlungern am Flughafen – Spirit Air lässt auf sich warten…

Santo Domingo Airport

21. September 2013 | Posted in Airports, CARIBIC, DOMINICAN REPUBLIC, News | By

Hm… ordnungsgemäße drei Stunden vor dem Abflug gebe ich mein Gepäck am Flughafen in Santo Domingo ab und erfahre, dass der Flug sich um mindestens zwei Stunden verschiebt. Dass dies bei der Billigairline Spirit Air immer mal wieder vorkommt und man sogar Glück hat, wenn die Flüge wegen technischen Defekten nicht ganz ausfallen, habe ich nun bereits von mehreren Amerikanern gehört. Nach europäischem Fluggastrecht gäbe es nun immerhin eine nette Entschädigung über 250 Euro. Die beste Alternative wäre ein Abstecher zum 11 km entfernten Touri-Strand Boca Chica:

Doch leider ist die Prozedur bei internationalen Flügen immer noch derart zeitraubend und umständlich, dass ich das Verpassen des Fluges besser nicht riskiere und in den abgedunkelten Wartebereichen dem verpassten Strand-Tag bei super tollem Wetter nachtrauern kann. Naja, Zeit für mich, einige Fotos auszusortieren und etwas Spanisch zu lernen.

READ MORE

Tag 19 – Ausflug zum Salto del Limon und nach Samana

DOMINICAN REPUBLIC / El Limon - Auch die Einheimischen sind beim Baden am Wasserfall anzutreffen.

19. September 2013 | Posted in CARIBIC, DOMINICAN REPUBLIC, News | By

Nach der gestrigen Wandertour mit insg. über 17 km Fußweg, war heute die Erkundung der Halbinsel Samana mit dem Guaguas (kleiner Van als Taxi-Bus) angesagt. Für nur 50 RD$ ging es am frühen morgen auf der Ladefläche eines Jeeps in das von Las Terrenas 12km entfernte El Limon zur Besichtigung der Wasserfälle „Las Cascadas Del Limón„.
Für 750 RD$ bieten hier zahlreiche Tourguides eine geführte Tour mit dem Pferd für die ca. 5 km lange Tour durch das gebirgige Naturschutzgebiet. Schneller oder bequemer voran kommt man damit jedoch nicht, denn in der Regel läuft ein Einheimischer Guide gemütlich nebenher!

DOMINICAN REPUBLIC / El Limon - Eine wunderschöne Landschaft. Abgesehen von den Palmen fast wie zuhause im Schwarzwald ;)

DOMINICAN REPUBLIC / El Limon – Eine wunderschöne Landschaft. Abgesehen von den Palmen fast wie zuhause im Schwarzwald 😉

Ich entschied mich für einen Spaziergang ohne Pferd und wurde die erste halbe Stunde einen vom Taxifahrer herbeigerufenen Tourguide verfolgt. Dieser nervte mich mit seinen Stories, dass diese im Wald gelegene, einsame Strecke nur in Begleitung mit einem Einheimischen zum Schutz der Natur und vor bösen Banditen betreten werden darf. Das war natürlich völliger Unsinn. Gerade diese Strecke ist ein typisches Touristenziel und damit trifft man tagsüber immer wieder Besuchergruppen an. Meine Einwände, ihn auf meiner Tour nicht dabei haben zu wollen, ignorierte mein nervender und unerwünschter Guide jedoch konsequent und meinte, es sei nicht möglich, hier alleine zu wandern. Erst als ich ihm glaubhaft machen konnte, dass er für die aufgezwängte und lästige Begleitung keinen Cent erwarten darf, entschied er sich endlich doch anders und erzählte mir plötzlich abenteuerliche Geschichten von seiner Großfamilie und fünf zu ernährenden Kindern. Vielleicht ein Fehler das zu tun, doch mit 100 RD$ hatte ich endlich meine Ruhe.

Verärgert war ich jedoch über den Taxifahrer, der mich auf Empfehlung meiner Vermieterin beim „Casa Nega“ absetzen sollte, von wo aus man über eine zweite/alternative Route zu den Wasserfällen wandern kann. Doch dieser hat zwar das Geld für die Fahrt eingestrichen, mich aber zusammen mit dem aufgehalsten Tourguide frech angelogen, angeblich vor dem Casa Nega zu stehen, das sich in Wirklichkeit 4 km weiter befand -> Hier kann man sich auf nichts verlassen!!!

Naja, der heutige Tagesausflug war trotzdem sehr schön und mit den beiden Gaunern (Taxifahrer und Tourguide) wieder mal kulturell lehrreich 😉

DOMINICAN REPUBLIC / El Limon - Badegäste vor dem Wasserfall El Limon.

DOMINICAN REPUBLIC / El Limon – Badegäste vor dem Wasserfall El Limon.

Den Rest des Tages fuhr ich mit Guaguas (Sammeltaxis) quer über das Halbinselchen. Von El Limon fahren regelmäßig Guaguas die 25 km lange Strecke nach Samana (für 75 RD$). Besonders viel zu bieten hat das kleine Städtchen zwar nicht, doch von hier aus bietet sich eine Bootstour zur Insel Cayo Levantado an. Für 90 RD$ kommt man mit dem Guagua von Samana auch wieder zurück ins ca. 35 km entfernte Sanchez. Von dort aus ging es mit einem weiteren Guagua (75 RD$) zurück in das 17 km entfernte Las Terrenas, um den Abend gemeinsam mit den deutschen und amerikanischen Nachbarn ausklingen zu lassen.

 

Bilder-Galerien

 

Preis-Informationen

57,60 Dominikanische Peso (DOP/RD$) = 1 EUR (18.09.2013)

 

50 RD$ Mit dem Guagua (Taxi-Bus) von Las Terrenas nach El Limon (13 km)
75 RD$ Mit dem Guagua (Taxi-Bus) von El Limon nach Samana (25 km)
90 RD$ Mit dem Guagua (Taxi-Bus) von Samana nach Sanchez (35 km)
325 RD$ Mit dem Bus (Caribe Tour) von Sanchez nach Santo Domingo (150 km, 2h Fahrt)
300 RD$ Mit dem Bus (Mini-Van) von Las Terrenas nach Puerta Plata (180 km, 4h Fahrt)
750 RD$ Tour mit dem Pferd zu den Wasserfällen „Las Cascadas Del Limón
50 RD$ Eintritt in das Naturschutzgebiet zu den Wasserfällen „Las Cascadas Del Limón
15 US$ Unterkunft pro Nacht im Einzel/Doppelzimmer/Bungalow „Fata Morgana“ (ist mit drei Betten ausgestattet)
20 US$ Bootstour von Samana zur Insel Cayo Levantado (Preis unverhandelt: daher ggf. auch billiger!)

READ MORE

Tag 20 – Besuch der Hafenstadt Puerto Plata

19. September 2013 | Posted in CARIBIC, Cities, DOMINICAN REPUBLIC, News | By

Gestern Abend überlegte ich lange hin- und her, für heute morgen wirklich den einzigen, bereits um 6:30 Uhr aus Las Terrenas abfahrenden Bus (300 RD$) nach Puerto Plata zu nehmen… und das frühe Aufstehen hat sich gelohnt!!!
Nach vierstündiger Fahrt (wegen ständigem Anhalten für die Mitnahme unzähliger Lieferungen, Säcke, etc.) überzeugte mich die ca. 130.000 Einwohner große Stadt zunächst nicht und ich hätte meine Reise fast schon voreilig nach Santo Domingo fortgesetzt. Doch der Besuch der Touristen-Information hat sich gelohnt! So viele interessante Sehenswürdigkeiten hätte ich hier im ersten Augenblick gar nicht vermutet. Also war meine erste Herausforderung, eine Unterkunft zu finden. Vorab fand ich im Internet nur wenige aber passable Angebote um die 25 Euro. Völlig ungläubig schaute ich daher auf die Preisangaben der Touri-Information: Hotelzimmer für nur 3 Euro?!?! Was man dafür bekommt, wollte ich nun wissen… Zwei Häuserecken vom Stadt-Zentrum entfernt besichtigte ich das erste „Hotel“. Naja – ein Badezimmer mitten im Hof war weniger meine Vorstellung von einem Hotel. Doch direkt im Gebäude daneben wurde ich fündig! Für 5 Euro ein Standardzimmer, für 10 Euro die Luxusvariante – unglaublich! Mein Gepäck im Zimmer deponiert, begann mir nun auch die Stadt zunehmend zu gefallen.

Nach einer Tour zum Malecon, dem Hafen und der Besichtigung der kleinen Festung Fortaleza San Felipe (ehemaliges Gefängnis und nun ein Museum, 100 RD$ Eintritt mit deutschem/schwäbischem Audio-Guide) ging es mit einem Motortaxi zur Seilbahnstation. Von dort aus gelangt man für 350 RD$ (inkl. Retour) auf den 793 Meter hohen Berg Pico Isabel de Torres. Auf dem Berg befindet sich neben einem kleinen botanischen Garten mit Lagune und einer Höhle, eine ?? Meter große Nachbildung der Christus-Statue Cristo Redentor aus Rio de Janeiro.

Ein Motortaxi brachte mich anschließend zurück ins Stadtzentrum. Auch hier sollte die Fahrt mit 100 RD$ zunächst doppelt so viel wie normal kosten und der Fahrer begann schon etwas von „lejo“ (weeeiiiittt) zu jammern als ich ihm mein Foto von der offiziellen Preisliste zeigte – danach nur noch ein „OK!“ und für 50 RD$ ging’s weiter 🙂

Für nur 50 RD$ Eintritt konnte man im Bernsteinmuseum zahlreiche Steinchen mit „konservierten“ Tierchen aus früheren Zeiten bestaunen. Da ich nach meinem Besuch versehentlich den falschen Ausgang nahm, rannte mir der Bernstein-Shop-Besitzer sogar verzweifelt und weit hinterher. An seinen teuren Angeboten hatte ich zwar kein Interesse, aber die Steinchen gefielen mir in der Tat sehr gut!

Nach einem Spaziergang durch das Stadtzentrum sollte es für heute nach diesem frühen Start auch gut sein. In meiner direkten Nachbarschaft lausche ich nebenher dem bereits über 2h lang andauernden Gottesdienst mit viel Gesang und (manchmal schräger) Live-Musik . Zwar verstehe ich außer den unzählige-male vorkommenden Hallelujahs, santos und gracias dios kein Wort, doch steigert sich der Redner so richtig in seinen „Auftritt“ hinein und schreit seit über einer Stunde bereits sehr emotional und nun allmählich erschöpft ins Mikrofon. Bequem, das neben dem Bloggen auf meinem Balkon mitverfolgen zu können 🙂

Für morgen bin ich mir noch unschlüssig, ggf. die nahegelegene Rumfabrik der Familie Brugal (eine der drei großen Rum-Marken des Landes), den Playa Dorada, Playa Long Beach oder eine andere Stadt (La Vega) im Zentrum der Dominikanischen Republik zu besuchen.

Übermorgen geht es – wenn die Einreise ohne Rückflugticket funktioniert – bereits weiter in die USA/Miami, wo ich erneut Prof. Jean besuchen werde und wo nach den vielen Ausflügen der letzten Tage eine etwas ruhigere Zeit folgen wird.

Bildergalerie

Preis-Informationen

57,60 Dominikanische Peso (DOP/RD$) = 1 EUR (18.09.2013)

300 RD$ Mit dem Bus (Mini-Van) von Las Terrenas nach Puerta Plata (180 km, 4h Fahrt)
100 RD$ Eintritt für die Festung / das Museum Fortaleza San Felipe
350 RD$ Fahrt (inkl. Retour) mit der Seilbahn auf den 793 Meter hohen Berg Pico Isabel de Torres (zur Nachbildung der Christus-Statue Cristo Redentor). Alternativ ist die Fahrt auch mit dem Taxi möglich.
ab 300 RD$ Unterkunft pro Nacht im zentrumsnahen Hotel San Miguel (Tel. 809-261-5505) oder Hotel Victoriano (500-1000 RD$, Tel. 809-580-9792)
50 RD$ Fahrt mit dem Motortaxi vom Stadtzentrum zur Seilbahnstation.
50 RD$ Eintritt für das Bernsteinmuseum (Museo del Ambar).

READ MORE

Tag 18 – Tour nach Las Terranes auf der Halbinsel Samana

Bucht der Halbinsel Samana

17. September 2013 | Posted in Beaches, CARIBIC, DOMINICAN REPUBLIC, News | By

DOMINICAN REPUBLIC / Las Terrenas / Cap Bonita - Blick auf die Bahia de Samana

DOMINICAN REPUBLIC / Las Terrenas / Cap Bonita – Blick auf die Bahia de Samana

Spät abends von der elf-stündigen Reise aus Port-au-Prince wieder in Santo Domingo angekommen, bemerke ich, dass mir für die Erkundung des Nordens der Dominikanischen Republik nur noch 4 Tage verbleiben.

Dabei soll gerade die Reise in das gebirgige Hinterland, der Besuch einer Stadt im Landesinneren oder aber ein Besuch der zahlreichen Strände und Wasserfälle auf der Halbinsel Samaná sehr toll sein.
In Puerto Plata war so kurzfristig jedoch leider keine rentable Unterkunft unter 80$ mehr zu finden.
Mittlerweile habe ich mich mit den lukrativen Preisen um die 20 US$ für ein Einzelzimmer angefreundet und werde am Playa Bonita auf der Halbinsel Semana schließlich fündig. Damit steht fest, wo die Reise in wenigen Stunden hinführen wird. Mein Gepäck lasse ich wie die letzten sechs Tage auch diesmal wieder in Santo Domingo zurück und mache mich mit einer Minimalausstattung und neuer Kleidung auf den Weg. Für nur 320 RD$ (5,30 Euro) fährt Caribe Tours mehrmals täglich in das zwei Stunden entfernte Sanchez. Von hier aus kann man die letzten 17km zum Playa Bonita (in der Nähe von Las Terranes) mit einem lokalen Bus für ca. 50 RD$ zurücklegen.

Bewusstes Missverständnis um den Taxi-Preis

In Sanchez mit dem Bus angekommen, stürzen sich sofort die hektischen Taxifahrer auf die aussteigenden Gäste. Mit meinen wenigen Worten Spanisch war „Tranquillo!“ immerhin das richtige, um für etwas Ruhe zu sorgen. Verdächtig kam mir hingegen gleich vor, dass sich der Motorrad-Taxifahrer sofort auf meinen Preis „para 50 a Las Terranes?!?“ einließ, was dem Preis des Busses entsprach. Die „Spezifikationslücke“ wurde mir auch prompt bewusst, doch wartete ich mal ab, ob er tatsächlich so frech werden würde, mir für 17 Kilometer Motorradfahrt 50 US-Dollar statt 50 Dominikanische Peso (1 Euro) abknöpfen zu wollen.

DOMINICAN REPUBLIC / Las Terrenas / Cap Bonita - Das bergige Hinterland auf der Halbinsel Samana.

DOMINICAN REPUBLIC / Las Terrenas / Cap Bonita – Das bergige Hinterland auf der Halbinsel Samana.

 

DOMINICAN REPUBLIC / Las Terrenas / Cap Bonita - Die grüne vom Meer umgebene Landschaft der Halbinsel.

DOMINICAN REPUBLIC / Las Terrenas / Cap Bonita – Die grüne vom Meer umgebene Landschaft der Halbinsel.

Nach vier Kilometer Fahrt durch das steile Gebirge mit einer atemberaubend tollen Landschaft und Ausblick auf die weiten Palmenstrände der Halbinsel begann er dann davon zu schwärmen, was man für 50USD heutzutage schönes erleben kann. Für mich jedenfalls höchste Zeit ihn zu korrigieren! Wohlwissend das 50USD überzogen zu viel ist und genervt von meiner ständigen Wiederholung „No Dollares – 50 Pesos!!!“ klingt sein neues Angebot „500 Pesos“ (ca. 12 USD) schon etwas vernünftiger, passt mir aber immer noch nicht. Bei so viel Frechheit, mir mitten im Nirvana überteuerte Fahrpreise andrehen zu wollen, schlage ich auch sein Angebot aus, mich für ca. 2 Euro zurück zur Busstation zu bringen und entscheide mich, die verbleibenden 13 Kilometer zu laufen. Nach der neunstündigen Busfahrt des vergangenen Tages und den 24km „Stadt-Spaziergang“ durch die Metropolregion um Port-au-Prince zwei Tage zuvor, bietet die Halbinsel Semana zum Wandern die richtige Umgebung für ein schönes Naturerlebnis. Nach neun Kilometern Wandern in der prallen Mittagssonne lasse ich es dann doch gut sein und nehme das freundliche Mitfahrangebot eines Motorradfahrers (derlei Angebote gab es zwischenzeitlich zahlreich!) an, der mich zum herrlichen Strand Playa Bonita brachte und letztlich nicht einmal Geld dafür annehmen wollte.

DOMINICAN REPUBLIC / Las Terrenas / Cap Bonita - 12km spazierte ich diese Straße nach Las Terrenas entlang.

DOMINICAN REPUBLIC / Las Terrenas / Cap Bonita – 12km spazierte ich diese Straße nach Las Terrenas entlang.

Playa Bonita

Dieser Strand trägt seinen Namen zurecht! Sand wie Puderzucker und klares, türkisblaues Wasser laden an diesem fast menschenleeren Strand zum Erholen ein – insb. nach langen Wanderungen…
Die Strandpromenade wurde künstlich begrünt und neben einigen Surfschulen und gemütlichen Kaffees grenzen zahlreiche luxuriöse Villen und Ferienwohnungen an den idyllischen Playa Bonita an.

DOMINICAN REPUBLIC / Las Terrenas / Cap Bonita - In der Nähe des Punta Bonita.

DOMINICAN REPUBLIC / Las Terrenas / Cap Bonita – In der Nähe des Punta Bonita.

Meine Unterkunft suche ich jedoch vergebens und auch keinem Anwohner sagt der Name des Hauses etwas – außer einem Motorrad-Taxifahrer, der zielgerichtet mit mir losfährt, ehe er mich nach 5 Minuten Fahrt durch zwei Dörfer plötzlich fragt, wo ich überhaupt hin möchte…
Nach langem Herumeiern findet er das angegebene Ziel dann doch noch und gibt sich anständigerweise mit zwei Dollar zufrieden. Tja – und da stehe ich alleine vor dem Tor zu einem recht großen, mehrere Ferienhäuser umfassendes Grundstück und keiner (auch kein Nachbar) ist zuhause. Naja, nicht ganz: ich betrete einfach das riesige Gelände (bin ja mit Uhrzeit angekündigt) und werde immerhin von zwei Hunden angeknurrt und von zwei grasenden Eseln neugierig verfolgt. Zeit für mich, in der Hängematte vor dem Gästehaus zu baumeln und die heutigen Erlebnisse mit meinem Notebook festzuhalten… bis ich plötzlich eine Holländerin aus dem Nachbarhaus rufen höre: „Matthias! Da bist du ja! Ich habe auf dich gewartet!“. Überrascht, sogar auf (fast) deutsch begrüßt zu werden, freue ich mich bei dem schwül-heißem und sonnigen Wetter über eine kalte Dusche im eigenen Bungalow und mache mich schlau, wie ich morgen preisgünstig zu den Wasserfälle „Las Cascadas Del Limón“ komme…

DOMINICAN REPUBLIC / Las Terrenas / Cap Bonita - Mein Zuhause für 2 Nächte am Playa Bonita.

DOMINICAN REPUBLIC / Las Terrenas / Cap Bonita – Mein Zuhause für 2 Nächte am Playa Bonita.

Mittlerweile sind auch die vier Nachbar-Bungalows bewohnt und meine 21-jährige, deutsche Nachbarin wurde von ihrem hungrigen, dominikanischen Freund gleich mal zum Einkaufen und Kochen geschickt! Ihre Beschwerden über das dominikanische Macho-Verhalten helfen dabei auch als deutsche, reiche Touristin nichts. Ein Jahr, so erzählt Laura, verbrachte sie im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahr bereits in der Dominikanischen Republik und regt sich immer noch besonders über den Status der Frauen auf dem Lande sowie die erlebte Korruption und teils heftige und schwere Kriminalität auf. Insbesondere durch den Polizeiberuf ihres dominikanischen Freundes hat sie schon von vielen krassen Situationen und Zuständen gehört. Während meine Erzählungen über Erlebtes schon ab und zu Freunde und Bekannte schockierten, berichtet Laura über Erlebnisse, die all das mit Leichtigkeit in den Schatten stellen. Ich hoffe, Horrorgeschichten dieser Art bleiben mir weiterhin erspart und ich feilsche stattdessen lieber mit harmlosen aber gaunerhaften Taxifahrern ums Geld…

 

Zu den weiteren Bildern aus Las-Terrenas / Cap Bonita

READ MORE

Tag 13 – Ciao Santo Domingo / Aufbruch nach Haiti

DOMINICAN REPUBLIC / Santo Domingo - Tierfreunden wird der Straßenverkauf dieser gefangenen Fische nicht gefallen.

12. September 2013 | Posted in Capitals, CARIBIC, Cities, DOMINICAN REPUBLIC, HAITI, News | By

Die Hauptstadt Santo Domingo ist eine sehr touristische und sehenswerte Stadt mit vielen Museen und historischen Gebäuden. Außer einer kleinen Gruppe deutscher Touristen traf ich allerdings bislang nur Einheimische an. Vermutlich lassen sich die meisten Europäer doch eher von der Hurrikan-Session abschrecken, obwohl davon bislang außer den billigen Flugpreisen nichts wahrzunehmen war.

Bevor ich nun nach Haiti aufbreche (keine Ahnung, wie ich da hin kommen werde!) und ggf. wieder meine SD-Karte verliere (doch es gab einen ehrlichen Finder!!! Damit hatte ich nicht gerechnet!), habe ich meine Eindrücke aus Santo Domingo in den folgenden Bildergalerien festgehalten:

READ MORE

Tag 12 – Auf nach Santo Domingo und Haiti!

11. September 2013 | Posted in Capitals, CARIBIC, Cities, DOMINICAN REPUBLIC, HAITI, News | By

Zwei Tage Stadt-Tour in Santo Domingo

Morgen früh geht es nach dem Frühstück mit dem vierstündigen Express-Bus weiter nach Santo Domingo (Hauptstadt der Dominikanischen Republik). Dort angekommen, werde ich mich nach einer Stadttour und zwei Tagen Aufenthalt schlau machen, wie ich weiter nach Haiti reisen kann.

Haiti-Reisewarnungen

Zudem werde ich mein Gepäck in Santo Domingo deponieren und nur mit einer Minimalausstattung in das angrenzende Haiti reisen, denn das Auswärtige Amt spricht immer noch Reisewarnungen auf Grund sehr hoher Kriminalität, großer Armut, Cholera und miserabler Infrastruktur aus. Haiti war bereits vor dem Erdbeben das ärmste Land der westlichen Hemisphäre und gehört zu den am wenigsten entwickelten Länder. Laut dem Auswärtige Amt ist das Kriminalitätsniveau in Haiti sehr hoch und Ausländer werden dort oftmals gezielt ausgeraubt, z.B. nach der Erledigung von Bankgeschäften. Auch Entführungen und Raubüberfälle sind laut AA ein großes Problem. Das Land leide zusätzlich an den verheerenden Folgen des Erdbebens von 2010, sowie an schweren Überschwemmungen, Überbevölkerung, Verelendung breiter Volksschichten, verbreiteten Krankheiten sowie schlechten hygienischen Verhältnissen. Der Empfehlung des Auswärtigen Amtes, mich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, kam ich daher vorsichtshalber nach. Die Dominikaner wollten mich mittels Horrorgeschichten ebenfalls abschrecken und als Geldquelle lieber im eigenen Land behalten. So warnte mich ein Kioskverkäufer, in Haiti höchstwahrscheinlich erschossen oder gekidnappt zu werden. Ich bin trotzdem zuversichtlich in einer Woche wieder heil in die Dominikanische Republik zurückzukehren und hoffe, meine Cholera-Impfung tut angesichts der medizinischen Reisewarnung ihr Bestes. Mal schauen, ob ich mein Gepäck und Zweit-Fotoapparat eine Woche lang in Haiti verteidigen kann…

Erste Couchsurfing-Erfahrung

Auf Empfehlung meiner Exfreundin werde ich zudem erstmals Couchsurfing ausprobieren und bin gespannt auf diese Erfahrung. Zu Gast bin ich zusammen mit vier weiteren Deutschen bei Natascha, einer jungen Lehrerin in Port-au-Prince, die schon häufig ausländische Gäste aufnahm und gleich über 4 Gästezimmer verfügt. Über ihre Einladung freue ich mich und bin gespannt…

READ MORE