4. Oktober 2013 | Posted in:Florida, News, USA

Wegen des Government Shutdowns und dem wechselhaftem Wetter verlief meine Reise etwas anders als vorgesehen. Da das Wetter die letzten drei Tage fast stündlich zwischen knallender Sonne und starker Bewölkung und manchmal sogar kurzzeitigem Gewitter hin- und herwechselte, verbrachte ich die Tage bequemerweise in Jeans Appartement in Fort Lauderdale.

USA - Fort Lauderdale - Galt Ocean Drive

USA – Das launische Wetter in Fort Lauderdale änderte sich in den letzten Tagen stündlich von schaurigem Gewitter zu…

USA - Florida - Fort Lauderdale

USA – Florida – Fort Lauderdale:   … bestem Sonnenschein-Wetter

Mit einem Pool und dem Meer direkt vor der Haustüre, lies sich das launische Wetters somit leicht austricksen und nebenbei blieb damit auch Zeit, etwas Spanisch zu lernen und die ersten Postkarten zu schreiben.

Postcards from Fort Lauderdale

Postcards from Fort Lauderdale

Den Everglades Nationalpark werde ich damit vermutlich erst nächstes Jahr besuchen, sofern die USA bis dahin ihr Schuldenproblem wieder in den Griff bekommen hat und sich nicht immer noch von Nothaushalt zu Nothaushalt hangelt.

Nachdem heute hingegen endlich wieder ein durchgängig heißer und sonniger Tag war, hätten mir die unzuverlässigen Busse fast die schöne Bootstour mit der Jungle Queen vermasselt. In letzter Minute erreichte ich nach 5km langer Jogging-Strecke durch die heiße Mittagssonne gerade noch das Schiff und war glücklich, es noch knapp geschafft zu haben.

USA - Fort Lauderdale - Bootstour

USA – Fort Lauderdale – Bootstour

Zwar war der alte Schaufelraddampfer leider in Wartung und wir tuckerten daher nur mit einer kleineren Variante der Jungle Queen durch die vielen Kanäle und Wasserstraßen Fort Lauderdales – doch die dreistündige Fahrt war gleichermaßen toll und entspannend. Mit seinen über 320 Kilometern an Wasserstraßen wird Fort Lauderdale nicht ohne Grund auch das Venedig Amerikas genannt – wenngleich es bei weitem nicht an das historisch schöne Städtchen Italiens herankommt! Mit mehr als 14 Millionen Besucher dieser Tour gehört die Jungel Quenn Riverboat Tour jedoch definitiv zu den Must Haves eines Fort Lauderdale Besuchs. Auf der Fahrt beeindrucken bereits kurz nach dem verlassen des exklusiven Jachthafen die ersten Villen am Uferrand der so genannte Millionaire’s Row, während uns der Tourguide über Lautsprecher die Eigentümer und schwindelerregenden Preise dieser Residenzen nennt.

USA - Fort Lauderdale - Bootstour vorbei an teuren Luxusvillen

USA – Fort Lauderdale – Bootstour vorbei an teuren Luxusvillen

Dass vor jedem dieser exklusiven und schweineteuren Anwesen stets eine millionenschwere Jacht glänzt oder anderweitig gerade von Bediensteten auf Vordermann gebracht wird, überrascht nach einigen Bootskilometern weiter niemanden mehr und erzeugt gelegentlich nur noch ungläubiges Kopfschütteln. Währenddessen nennt uns der Tourguid fast zu jeder Villa interessante Fakten und Hintergründe, u.a. auch über den Drehort des Kino-Films zur Kultserie „Miami Vice“

USA - Skyline von Fort Lauderdale

USA – Skyline von Fort Lauderdale

Nach über einer Stunde Fahrt erreichen wir die Insel Jungle Queen Indian Village, wo neben einigen Snacks ein interessanter kleiner Zoo erwartet. Neben bunten Papageien, anderen exotischen Vögeln und Dilldappen, beeindruckte uns ein lebensmüder Entertainer mit einer gewagten Alligator-Show. Vor diesen scheinbar schwerfälligen und blitzschnellen zuschnappenden Viechern habe ich spätestens seit meinem Kuba-Besuch den größten Respekt und vom meisterhaften Umgang des Animateurs daher ebenso.

USA - Fort Lauderdale - Jungle Island

USA – Fort Lauderdale – Jungle Island – Raus aus dem Wasser mit dem faulen Alligator…!

USA - Fort Lauderdale - Jungle Island

USA – Fort Lauderdale – Jungle Island – Hand im Rachen des Alligators; klappt vermutlich nur auf Grund des überstreckten Halses.

Nach einem Abstecher am Strand wieder zuhause angekommen, steht nun auch mein Plan für die verbleibenden zwei Tage in Florida. Morgen geht es mit dem Tri-Trail-Zug zum West Palm Beach. Für Sonntag früh habe ich mir hingegen ein Auto gemietet und werde die 4-5 stündige Tour zu den Florida Keys und nach Key West unternehmen. Wenn es planmäßig läuft, fahre ich die selbe Strecke abends auch wieder zurück und werde Jean abends am Miami Airport von seiner Venezuela-Reise abholen. Da seine Familie auch in Miami eine Ferienwohnung besitzt, verkürzt das meine Fahrt am Sonntag etwas, ehe ich am Montag früh mein Auto wieder am Flughafen abgeben werde und hoffentlich reibungslos weiter nach Managua/Nicaragua fliegen werde.

Jean’s Empfehlungen zur Key West Tour:

  • Attention with the speed (police loves to stop cars there). It is also the road with the most accidents per mile in the USA. (Cubans drivers….)
  • The keys are pretty, however you don’t need to drive until the last one (Key West). It is not that special… Even more, Key West is a typical cruise ship stop for your future tours…

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